Folge 2: Auf der Suche nach dem Runner’s High

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht von Lars Freitag, 18. Dezember 2009

In dieser ersten “echten” Folge von laufradio.de begeben sich Eva, Gerd, Marcus und Lars auf die Suche nach dem sagenumwobenen “Runner’s High”. Dabei stellen sie Fragen wie: Was ist eigentlich dieses Runner’s High? Und wie zum Teufel erreicht man es?

Viel Spaß beim Hören dieser Folge!

Das Team von laufradio.de wünscht allen Hörerinnen und Hörern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

Hier herunterladen: laufradio.de Folge 002: Auf der Suche nach dem Runner’s High

Weiterführende Links:

Die Sprecher dieser Folge im Bild:

Eva Gerd Marcus Lars
Eva Gerd Marcus Lars

30 Antworten an “Folge 2: Auf der Suche nach dem Runner’s High”

  1. Marcus

    hier der Original-Artikel von Boecker, H. et al. (2008). The runner’s high: opioidergic mechanisms in the human brain

    • Lars

      Danke für den Hinweis, Marcus. Ich habe den Link noch in die Show Notes aufgenommen.

  2. Hallo Lars,
    eine spannende Folge, sehr unterhaltsam :-)
    Zum Runners High: wenns kommt, wirst du es definitiv merken :-) Freu dich drauf, es gibt es. Die Beschreibung von Steffny kommt der Sache schon sehr nah und Marcus ist auch nah dran.
    Es ist tatsächlich ein Rausch. Du bist auf einmal in der Lage Laufleistung zu bringen, womit du nie gerechnet hättest und das zu einem Zeitpunkt, wo du auch nicht mit gerechnet hättest. Z.B. bei einem 24h-Lauf nach 15h noch dein 10km-Wettkampftempo laufen, ohne das es sich nach Anstrengung anfühlt, sondern eher wie eine Bewegung im Fluß. Es ist genial.
    Erzwingen kann man es nicht, es kommt einfach irgendwann.

    Grüße aus Oberhausen, Yogi

    • Lars

      Yogi,

      wahrscheinlich hatte ich schon x Runner’s Highs und habe sie nicht bemerkt…

      Und das Thema 24-Stunden-Lauf (oder auch länger) werden wir beide hoffentlich noch mal gemeinsam aufgreifen…

  3. Na da bin mal gespannt. Werde mir die Folge heute Abend auf dem Heimweg anhören.

    • Lars

      Die Folge sollte auf jeden Fall qualitativ besser und unterhaltsamer werden als Folge 1. Über offenes und ehrliches Feedback freuen wir vier uns auf jeden Fall.

  4. Ein sehr interessantes Thema,

    als Ultraläufer hatte ich schon mehrfach das Vergnügen eines sogenannten “Runnershighs”. Ich bin mir garnicht so sicher ob man es Runnershigh nennen soll. Bei mir trat es immer dann auf, wenn ich mit mir, meinem Körper, meinem Geist und der Umwelt Synchron war, der Schritt, der Puls und die Atmung eine Einheit ergaben und ich ein absolutes Zufriedenheitsgefühl entwickelte. Man überschreitet in diesem Moment soetwas wie eine Schwelle und genießt wirklich jeden Laufmeter, auch nach 50 Kilometern und mehr, es ist schwer zu beschreiben. Ein gewisser Grad an Erschöpfung war jeweils auch vorhanden. Passiert ist mir das das erste mal bei meinem 50-Km-Debüt in Leipzig 2008 nach etwa 35 Km, als die Sicherheit da war es zu schaffen, als ich die dortige Atmosphäre regelrecht aufgesaugt habe. Ähnlich war es ein Jahr später bei meinem 100er-Debüt, allerdings hier nach etwa 55 und nochmals auf den gesammten letzten 10 Kilometern. Ein drittes mal hatte ich etwas ähnliches bei meinem 6-Stundenlauf in Troisdorf, nach etwa 4,5 Stunden. Hier war das Gefühl allerdings ganz anders, mehr beflügelnd, kraftgebend, entschmerzend. Es ist wirklich schwer zu beschreiben, jeder empfindet es anders, Anleitungen geben kann man nicht.
    Das wichtigste ist so und so, das Laufen selbst ist es, was schön ist.

    Liebe Grüße,
    Steffen

    P.S: Der Podcast ist wirklich super, habe ihn abonniert, mach weiter so, tolles Projekt! Danke Dir dafür, lieber Lars.

  5. sehr schöne Folge, genau so hab ich mir das vorgestellt!

  6. Coooool!
    Aber was mir jetzt noch fehlt: Dialekte! Man hat ja so seine Vorstellungen, von Eva hätte ich jetzt breites hessisch/pfälzisch (?) erwartet. Lag das jetzt daran, dass man die Mit-Podcaster auch verstehen soll, redet man anders wenn es “öffentlich” ist oder redet niemand Dialekt?
    That’s my wish… ;-)

    • Lars

      Tja, schon komisch, dass man sich irgendwo im Kopf eine Stimme zu jemand zurecht legt, den man eigentlich nicht kennt…

      Ich glaube nicht, dass sich irgendjemand groß “verstellt” hat. Gerd hat doch zum Beispiel einen netten hessischen Einschlag, und bei mir ist die rheinländische Vokalzieherei nicht mehr rauszubekommen…

      Mit mehr Gesprächspartnern werden sicher auch mehr Dialekte Einzug halten.

      • Auf jeden Fall kamen alle sehr sympathisch rüber. Auch ohne Dialekte! ;-)

        • Misda, ich kumm da glei do runner gefahr! Das is saaaarlännisch! :-P

          • Jo, geh fort! Alla gud, besch hald a saarlännerin. Bische mir jetz awa nid bees?

            • lach Gar nicht mal so schlecht, mein lieber Sven, gar nicht mal so schlecht. ;-) Bis ich böse werde, muß schon einiges kommen. Unn jetzd hobb die Grischdbaamschbids hole.

              • Wäsch, s’esch hald so, dass ich in Wirglichkeit an rischtischer Pälzer Bu bin. Un des licht jo ach ned sou weid vun de Saarlänner wech, also quasi uff der anere Seid driwwe. Ausserdem muss ich jo ach immer ‘s Hilde agugga, also es Hilde vum Heinz.
                Ok, genug, nächstes Mal dann also im saarländischen Dialekt? ;-)

                • Ok, wenn Du mit pfälzelst. ;-)

                  Laaaars? Wäre das machbar oder ist das ein nogo für Dich?

                  • Lars

                    Im Prinzip finde ich Dialekte ja ganz charmant, wenn sie nicht all zu breit sind und die Zuhörer sie noch verstehen. Allerdings gibt es Dialekte, da rollen sich mir die Fußnägel auf. Dazu gehören sowohl saarländisch als auch pfälzisch, das nordbadische rund um Mannheim und noch ein paar andere…

      • Marcus

        ich kann leider auch nur mit Hochdeutsch dienen. Aber von mir hatte ja auch keiner ‘ne Stimme im Kopp.

  7. Hier ist echt eine schöne Idee geboren. Das schreit nach mehr.
    Der Start ist gelungen!
    Die Tonqualität ist wirklich gut. Hätte ich so nicht erwartet.

    • Lars

      Ich bin auch total begeistert davon, was die moderne Technik möglich macht!

  8. Klasse Folge, bitte weiter soo! Ein Runnershigh hatte ich noch nicht, aber ein 2-tägiges Glücksrauschgefühl nach meinem ersten Halbmarathon… Und das will ich wieder haben… ;)

  9. Erst musste ich mal dahinter kommen, wer Lars ist, am Fuß dann unschwerlich zu erkennen. Gute Idee, gute Stimme, leider ein wenig laaaaaaaaaaaang, aber sonst : Glückwunsch ! 8)

  10. Gratulation. Gute Idee und Umsetzung. Ich denke, da kann man für die Zukunft noch einiges erwarten. Freue mich schon auf die nächste Sendung.

  11. Eine starke Folge, ganz ehrlich!
    Habe sie mir für meinen heutigen Lauf aufgelegt und dann nach sechs Minuten feststellen müssen, dass der MP3-Player bei der Kälte nicht mitmacht. Richtig geärgert habe ich mich, weil es so schön schon angefangen hatten. Etwas später war der Player dann ein paar Lagen dichter am Körper wieder aufgetaut und konnte mich weiter beschallen.

    Schöne Runde, schöne Diskussion, nettes Thema, zudem ich selbst allerdings nicht viel beitragen kann. Toll gefühlt habe ich beim Laufen einige Male, nach dem Runners High fühlte es sich noch nicht an.

  12. Jogmap-Kiharu

    also ich lauf noch nicht so sehr lang (ca 1 jahr), mal mehr mal weniger regelmäßig und hab auch keine Ambitionenen auf lange Strecken (bin mit 10 km zufrieden) und hatte trotzdem schon 2 mal so nen schönen zustand in dem ich erst beim langsamer werden vor der Haustür meine Beine wieder bewusst gespürt habe und es auch richtig schade fand, dass es jetzt schon vorbei ist. es müssen also nicht unbedingt 2 stunden sein, aber man sollte schon seinen eigenen Durchschnitt übertreffen – damit stimme ich auch dem Fakt zu, dass das eine sehr persönliche Sache ist

    ich fand das ganze jedenfalls ganz aufschlussreich und unterhaltsam und freue mich auch schon auf die nächsten Folgen

    viele Grüße, Kiharu

  13. Euren Podcast finde ich wirklich Klasse. Ich hatte bisher auch noch keinen Runners High, zumindest nicht beim Laufen. Es gibt zwar immer wieder Momente, in denen ich so im Fluss bin, dass ich wie in Trance Kilometer für Kilometer hinter mir lasse, ohne das ich meine untere Körperhälfte dabei bewusst wahrnehme, aber ein Runners High ist das wahrscheinlich noch nicht. Ich stelle auch einfach mal in den Raum, dass es vielleicht auch einen Runners High danach gibt. Wenn ich von einem Lauf wieder zurück bin, fühle ich mich meist deutlich besser also vor dem Lauf. Es ist eine Art Hochgefühl, welches dann etwa 2 bis 4 Stunden anhält.

    Also dann, macht weiter so…

  14. Das war ein spannender Beitrag. Gratulation!

  15. Hi Lars, tolles Projekt und besonders die Folge zum Runners High hat mich auf meinem langen Lauf vor zwei Wochen super unterhalten. Runners High bedeutet für mich, wenn Körper und Kopf bei ordentlicher Anstrengung quasi getrennt laufen….der Körper macht einfach, ohne Aufwand, Kraft oder Überwindung. Ich hatte das vor ein paar Jahren ein paar Mal bei der Vorbereitung auf einen Halbmarathon und laufe ich dem Gefühl als Wiedereinsteigerin hinterher ;-)

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